Bloggerschnatterei in Berlin: zwischen Spree und Späti

@ Philipp Möller

Am letzten Wochenende war es soweit … ich war mit Bloggermädels unterwegs, wovon ich niemanden live kannte. Na gut, das ist gerade geschummelt, denn Sissi vom Blog Bananenschneckerl (geiler Name, oder? ;-)) habe ich nämlich im Sommer 2015 auf einem alverde-Event kennengelernt. Seitdem haben wir zwar immer mal voneinander gelesen, uns aber nicht mehr gesehen gehabt. Und manchmal ist die Welt halt klein und wie ein Dorf … und wie es der Zufall so will, sind wir uns am letzten Wochenende in Berlin wieder über den Weg gelaufen.

Als im Herbst 2017 die Anfrage von Anna reinflatterte, ob ich nicht Lust auf ein Bloggertreffen in Berlin habe, war ich sofort dabei. Berlin ist ja für mich ein Heimspiel, keine große Anreise und keine große Heimreise 😉 Auch zur Übernachtung im Hostel, dass ebenfalls von Anna organisiert wurde, hatte ich im Eifer des Gefechts ja gesagt … und mich kurze Zeit später gefragt, ob ich mir das gut überlegt habe.

Unter dem Motto “Klön un Kieken 2018 – zwischen Spree und Späti” trafen wir uns am Freitagnachmittag im A&O Hotel & Hostels. Hier wurden uns freundlicherweise 3 Zimmer zur Verfügung gestellt, inklusive VIP-Karten, mit denen wir uns tatsächlich wie die absoluten VIP’s fühlten. Meine Jugendherbergezeiten sind schon lange vorbei – ich kann mich allerdings nicht erinnern, dass man sich dort wie ein VIP fühlen konnte.

Zum Freitag muss ich noch erwähnen, dass es mich nachmittags leider richtig fies mit Magen- und Darmproblemen ausgeknocked hatte, so dass ich bange hatte, gar nicht mehr zu der verrückten Truppe zu stoßen. Ich konnte mich Freitagabend allerdings gut aufpäppeln, so dass ich dann am Samstagmorgen zum Frühstück dazugestoßen bin. Die Freude war groß, die Mädels live kennenzulernen und Sissi wiederzusehen. Es herrschte von Anfang an eine sehr herzliche und angenehme Atmosphäre. Darüber bin ich sehr froh, denn es hätte ja auch anders verlaufen können.

Zum Freitagabend kann ich selbst also nichts beisteuern, die Mädels hatten aber einen sehr lustigen Abend, was ihr zum Beispiel hier bei Sissi schon mal nachlesen könnt.

Neben Sissi und Anna waren noch Perdita und Heike dabei.

Die Imaginäre Manufaktur im Herzen Kreuzbergs

Nach dem Frühstück im Hostel ging es auf nach Kreuzberg. Die Kreuzberger Nächte sind lang, aber auch am Tag gibt es hier viel zu entdecken. Und ich habe für mich erschreckenderweise festgestellt, dass ich die Oranienstraße in Kreuzberg auch mal in die entgegengesetzte Richtung entdecken muss – und möchte. Ich arbeite selbst in dieser Straße und habe (zu meiner Schande) vom anderen Ende dieser Straße, die super lang ist, noch nicht viel entdeckt. Nachdem wir eine ganz tolle Führung in der DIM (Die Imaginäre Manufaktur) erhalten haben, habe ich mir ganz fest vorgenommen, diese Ecke ab sofort mehr zu entdecken. Da mich dieser Besuch so beeindruckt hat, folgt hierzu natürlich ein gesonderter Bericht von mir. 

Dieser Besuch war auf jeden Fall eines meiner absoluten Highlights dieses schönen Wochenendes. Nach den Führungen staunten und schnatterten wir noch eine Weile im dazugehörigen Cafè, bevor wir zum Potsdamer Platz aufbrachen, um den Turis unter uns die Mall of Berlin zu zeigen 😉

@ Misses kleine Welt

Ich bin ehrlich: mir ist dieses “Ding” viel zu groß und zu verwinkelt. Aber auch hier hatten wir eine super schöne und witzige Zeit. Während Heike und ich zum Beispiel unseren Hunger stillten, war Sissi auf der Suche nach einem ganz bestimmten Shirt, dass sie hier bei ihrem letzten Berlinbesuch gesehen, aber nicht gekauft hatte.

Misses kleine Welt

Unterwegs in Berlins Mitte
mit dem Weihnachtsmann Klaus …

Und Recht hat sie, oder was meint ihr? Nach dem Shirtkauf ging es an’s Brandenburger Tor … ihr erratet nie, mit wem wir dort ein Date hatten … mit Klaus, dem Weihnachtsmann 😉 Ich möchte an der Stelle noch nicht so viel verraten, kann aber trotzdem sagen, dass mir der Spaziergang mit ihm unwahrscheinlich gut gefallen hat. Eine echte Type, wie die Berliner so schön sagen und ein unwahrscheinliches Wissen, dass er mit uns geteilt hat. In Berlin gibt es immer wieder etwas zu entdecken – und das Tag für Tag. Das hat mir auch die Tour mit ihm mal wieder sehr verdeutlicht. Aber auch hierzu folgt die Tage mehr …

Posing vorm Brandenburger Tor
v.l.n.r. Anna | meine Wenigkeit | Perdita | Sissi –
Heike hat fotografiert und ist leider nicht mit drauf 🙁

Nach der Tour waren wir platt und durchgefroren. Der Winter war in Berlin knackig zurück und so schlauchen zwei Stunden bei Minusgraden dann doch etwas. Vom Hackeschen Markt ging es dann wieder nach Friedrichshain … unser Plan war in einen coolen Burgerladen einzufallen. Die hatten aber keine Lust auf so viele Mädels … zumindest war da brechend voll. Wir sind dann in einem Laden gelandet, in dem früher mal ein Mexikaner war … den kannte ich noch aus meinen Friedrichshain-Zeiten … inzwischen gibt es dort gefühlt alles uns nichts. Mein Essen war sehr lecker, das Essen der Mädels glaube ich sehr gemischt und Sissis vegetarische Essen kam super spät, so das sie dann keine Lust mehr drauf hatte. Wir haben uns die Stimmung allerdings nicht nehmen lassen und diese dann auch mit ins Hostel weitergetragen.

Dorthin haben wir nämlich die Schnatterei weiterverlegt, getrunken, weiter geschnattert, gelacht und wieder geschnattert. Und irgendwann sind wir noch bei Sissi und Anna im Zimmer gelandet. Der Alkoholvorrat vom Freitag musste noch etwas geschrumpft werden. Heike und ich verzogen uns irgendwann in unser Zimmer – das angenehm ruhig war – trotz dem Zimmer direkt zur Boxhagener Straße raus.

Es ist nicht zu überlesen, dass es ein absolutes Schnatterwochenende war. Dafür ein sehr schönes. Lachen, sich gegenseitig zu verstehen, sich zu akzeptieren, sich auszutauschen – und gemeinsam zu erleben. Das beschreibt das Bloggermädelswochenden “Klön und kieken – zwischen Spree und Späti” aus meiner Sicht perfekt.

Für die Unterstützung bedanke ich mich bei allen Kooperationspartnern sehr herzlich – die nächsten Tage erfahrt ihr hier im Detail mehr zur DIM, zu meiner Übernachtung im Hostel und natürlich auch zum Date mit Klaus. 😉

Kooperationspartner

Unterwegs waren wir das ganze Wochenende übrigens mithilfe der Berlin Welcome Card, mit der die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel inklusive ist – neben vielen anderen Vergünstigungen, die super zahlreich sind. Sehr ausführliche Informationen dazu hat Sissi zum Beispiel hier zusammen getragen.

Schaut unbedingt auch bei den Mädels vorbei, was diese aus ihrer Perspektive über das tolle Mädelswochenende und unsere einzelnen Stationen zu berichten haben.

8 Kommentare zu “Bloggerschnatterei in Berlin: zwischen Spree und Späti

  1. Geike

    Meine liebe Katrin,
    danke für deinen tollen Bericht, eine tolle Zeit war es und ich bin froh, euch alle kennen gelernt zu haben.
    Grüssle
    Heike

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